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25.10.2007 
REIZVOLLER NEUER TREND
MAHNWACHEN FÜR MÄNNER, DIE ZU FRÜH KOMMEN
Männer, die zu früh zu kommen pflegen, können neue Hoffnung schöpfen. Zumindest ihre gesellschaftliche Anerkennung scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein.

Den Bann gebrochen hat der Bruder jenes Uelzeners, der unter dem Namen Marco W. in der Türkei und in Deutschland bekannt geworden ist.

Der junge Mann war mit einer Engländerin – ob auf ihren Wunsch hin oder nicht, ist immer noch nicht bekannt – im Bett gelegen, als ihm das kleine Missgeschick einer Ejaculatio praecox widerfuhr.

Sein Bruder leierte nun eine Mahnwache und einen Fackelzug an.

„Tolle Sache“, sagte Manuel S. aus dem Uelzener Nachbarort Gifhorn. „Mein Urologe hat mir gerade davon erzählt.“

Auch andere Patienten seiner Selbsthilfegruppe seien „einfach nur hin und weg“.

Es müsse ja nicht immer gleich ein Fackelzug sein. „Aber ab und zu ein kleines Licht ins Fenster stellen, so wie früher zu BRD-DDR-Zeiten diese Wir-haben-euch-keineswegs-vergessen-Lichtlein, das wäre schön.“

Der Schweizer Androloge und Psychotherapeut Professor Horst Karsten meinte, wenn Frauen ihr oft geäußertes Mitleid mit den überforderten modernen Männern ernst meinten, sollten sie in Zukunft nicht nur Verhüterli, sondern auch kleine Windlichter dabeihaben.

„Möglicherweise solche kleinen Grablichter“, sagte der Professor verträumt, „passend halt zur Jahreszeit.“

Der SPD-Vorsitzende Kurt Beck sagte derweil, er sei keineswegs eine Karikatur des einstigen Redaktionsigels der HÖR ZU, Mecki, sondern dessen Weiterentwicklung.

© Coco Copitz
Gerichtsstand: Schloß Gripsholm
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